von Felix Mitterer
Sebastian, ein entwicklungs- und verhaltensgestörter Junge wird von seinen verbitterten Eltern – armen Kleinbauern – vollkommen abgelehnt, wird als Schande, als Strafe Gottes, als unnützer Fresser betrachtet und von ihnen schlechter behandelt als ein Haustier.
Da nimmt ihn der Plattl-Hans zu sich, ein älterer, alleinstehender Mann, ehemals Schmied, nun Mindesrentner.
Unter der liebevollen Fürsorge dieses Mannes entwickelt der Junge endlich seine eigenständige Persönlichkeit, lernt Sprechen, lesen, das Einmaleins, sogar ein wenig Flöte spielen, macht innerhalb von 2 Jahren einen großen Sprung vorwärts.
Doch das Glück der beiden Außenseiter, die sich gegenseitig auf die Beine helfen, ist nicht von langer Dauer…